Biographie
Prinzessin Zita von Bourbon-Parma ist am 9. Mai 1892 bei Lucca in Italien geboren. Am 21. Oktober 1911 heiratet sie Erzherzog Karl von Österreich, Urneffe von Kaiser Franz Joseph.
1916 wird Karl selbst Kaiser und König (Karl I. von Österreich, Karl IV. von Ungarn). Als Kaiserin unterstützt Zita ihren Mann zwei Jahre lang, bis zur Abschaffung der Monarchie am Ende des 1. Weltkrieges, in seinen Bemühungen um Frieden und soziale Gerechtigkeit. Das Ehepaar führt ein vorbildliches christliches Leben in Liebe, Glauben und Treue und bekommt 8 Kinder.
Nach Jahren im schweizerischen Exil muß die kaiserliche Familie nach Madeira ausweichen, wo Karl am 1. April 1922 stirbt. Als vermögens- und einkommenslose Witwe widmet sie sich ihren Kindern und hilft vielen Menschen an ihren Lebensorten in Spanien, Belgien, Kanada und in den Vereinigten Staaten, sowie nach ihrer Rückkehr in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.
Gott ruft sie am 14. März 1989 heim. Sie wird am 1. April in der Gruft der Habsburger in Wien (Kapuzinergruft) bestattet. Karl aus dem Hause Österreich wird 2004 in Rom durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Die römische Kongregation für die Heiligsprechungen gibt 2008 grünes Licht für die Eröffnung eines Seligsprechungsprozeßes für die Dienerin Gottes Zita im französischen Bistum Le Mans.